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Nahrung
Der Eichelhäher ist Allesfresser. Seine tierische Kost besteht aus Wirbellosen und deren Larven, vor allem im Frühjahr auch aus Vogeleiern und Nestlingen. Die pflanzliche Nahrung besteht unter anderem aus Eicheln, Bucheckern, Nüssen, Erbsen, Kartoffeln, Äpfeln, Beeren und Getreide. In Zirbenwäldern sieht man den Eichelhäher besonders oft, da die Frucht der Zirbenzapfen zu seinen Lieblingsspeisen zählt. Im Herbst sammelt er Eicheln, Bucheckern, Nüsse und Esskastanien und legt Depots unter Baumrinde, in Baumstümpfen oder im Boden an. Durch seine Vorratshaltung ist er über das ganze Jahr in der Lage Eicheln zu fressen. Die tierische Nahrung dient hauptsächlich zur Aufzucht des Nachwuchses.
Hähersaat 
Durch seine Vorratshaltung und die unvollständige Nutzung dieser Depots sorgt der Eichelhäher für die Ausbreitung zahlreicher Baumarten, in Mitteleuropa betrifft das vor allem Stiel- und Traubeneiche, aber auch Buchen und Hasel. Solche durch Eichelhäher begründete Baumbestände werden in der Forstwirtschaft als Hähersaaten bezeichnet.
Verbreitung und Lebensraum
Den Eichelhäher findet man in Europa, in Nordwestafrika und in Asien bis nach Japan. Biogeographisch wird dieser Lebensraum der paläarktischen Region zugeordnet. Der Eichelhäher bewohnt Wälder, vorwiegend Laub- und Mischwälder, aber auch Nadelwälder. Daneben kommt er in waldnahen Gärten und baumreichen Parks vor. Sein Revier ist etwa 25 Hektar groß.
Brutpflege
Anfang April baut der Eichelhäher im Geäst der Waldbäume sein flaches Nest, nicht sehr hoch über dem Boden, meistens nur in einer Höhe von 2-10 Metern. Es besteht aus Zweigen und Halmen. Innen baut er es meistens mit feinen Wurzeln, Moos und ähnlichem Material aus. Das Weibchen legt fünf bis sieben graugrüne, bräunliche gefleckte Eier, die Brutzeit liegt zwischen Ende April bis Juni und dauert 16 bis 17 Tage. Männchen und Weibchen lösen einander beim Brüten ab. Die Nestlingszeit beträgt 19 bis 20 Tage. Der Eichelhäher brütet nur einmal im Jahr.
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